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HALLE.VOM LEBEN UND VERFALL IN DER DDR
Werner Schönfeld

HALLE.VOM LEBEN UND VERFALL IN DER DDR

AUSVERKAUFT

Katalog zur Ausstellung 

Broschur, 98 Seiten, Format 21 x 29 cm.

183 s/w Fotos im Duotondr

ISBN: 9783939468868

Preis: 12.80 €

Zur Zeit nicht lieferbar!

Werner Schönfelds visuelle Chronik seiner Stadt ist weder beiläufig noch inszeniert, keinem Auftrag verbunden. Sie ist autobiographische Aufzeichnung, der Zerstörung seines Lebensortes nachspürend, deren Festhalten auch eine Art Widerstand.

 

Uns, den Betrachtern, zeigt Schönfeld, was wir alles vergessen haben, was alles noch da war und schlicht, wie es gewesen ist.

 

Halle in den 1980er Jahren ist eine Musterstadt - eine Musterstadt für den Verfall historischer Bausubstanz. Mit der politischen Entscheidung von SED-Chef Honecker, den Lebendstandard der Bevölkerung zu steigern und jedermann eine „sichere, warme und trockene Wohnung“ zur Verfügung zustellen, ist das Schicksal vieler Altstadt- und Innenstadtquartiere in der DDR besiegelt. Während ein Großteil der knappen Ressourcen des Landes fortan, gemäß der in den siebziger Jahren proklamierten „Einheit von Wirtschaft- und Sozialpolitik“, in Neubauquartieren wie Halle-Neustadt verbraucht wird, verfallen in vielen Städten die Innenstadtbereiche. 

 


Die Ausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“ zeigt mehr als 80 Fotografien Werner Schönfelds, die allesamt in den 1980er Jahren entstanden sind. Schönfeld hat seine Bilder im Wesentlichen im innerstädtischen Bereich, dort, wo der Verfall am deutlichsten sichtbar wurde, fotografiert.

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PRESSE

So sah´s aus.

Diese Schau benötigt keine Aufwertung durch Worte. Die Foto´s sprechen für sich. (MZ Mitteldeutsche Zeitung 10.11.2012)

 

...ist nicht nur ein Dokument voller Traurigkeit, sondern auch ein Buch voller Hoffnung,...

(Bernd Schädler-Zachow- November 2012)

 

 

Geschichten aus der Grauzone (BILD 15.10.2012)


Schau zeigt verfallenes Halle zu DDR-Zeiten (Amtsblatt 4.10.2012)


Die Bilder des Fotografen zeigen die Lebens-wirklichkeit in den 1980er Jahren in Halle.  (MZ-web 8.10.2012)

 

 „Ruinen schaffen ohne Waffen“ Er dokumentiert den „Gesichtsverlust einer Stadt“ (HALLE Spektrum 2.10.2012)

 

Bilder der Apokalypse, vom Ende einer Zeit. Eine Gesellschaft zerstört ihr Erbe. (Kulturfalter Okt 2012)

 

Blick zurück ins Grau.
Werner Schönfeld hat Halle fotografiert. Halle in der DDR, der späten. Abriss und Neubau, Parolen und Verfall, Glück und Gleichgültigkeit. Es sind Erinnerungen in Bildern.

(Martin Schramme, Sonntagsnachrichten v. 21.10.2012)